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Was soll man groß zu Hell-O-Matic sagen. Groß bekannt ist über den Fünfer aus Fulda nix,
außer dass sie neu sind und mit Metal, Industrial, Rock’n’Roll aufspielen. Sie selber nennen
es Scary Metal. Styling und diese Beschreibung für die Jungs sagen eigentlich schon genug
aus, der Obertrumpf kommt dadurch, dass sie bei Danse Macabre Records unter Vertrag
sind.

Nun erscheint ihr gleichnamiges Debüt „Hell-O-Matic“. Dieses wartet mit 12 Titeln auf Euch
und die Infektion Eurer Gehörgänge. Wie die Jungs und die Songs letztendlich klingen,
erfahrt Ihr hier von Dark Music World und mir. „Planet Claire“ macht den Anfang, der
wirklich echt freaky und creepy ist. Satt rockende Gitarren, starke Drums, abgespacte Keys,
satter Death’n’Roll – was will man mehr! Das ist Grusel-Rock-Metal alleroberster Liga!
Natürlich ist dem auch der Gesang angepasst. Mit einer gehörigen Portion Sex und
Ohrgasmus kommt „Maggots“ daher, eine extrem coole Electro-Rock Perle, die besonders
die Damen ansprechen wird. Die Lyrics sind entsprechend formuliert, das schreit nach Sex
aufm Friedhof. „Hedonistic Cheerleaders“ ist mein absoluter Favorit dieser Platte. Düster,
straight nach vorne, spooky, mit Tempo, Ohrwurmfaktor, absolute Hymne. Hier gebären die
Deathstars und Gothminister ein gemeinsames Kind. Im Horror-Punk-Rock angesiedelt ist
wiederum „Rape Your Youth“. Sexy, mega-cool, freaky, rockig, einprägsame
Hooks. „Breakaway“ fällt in das selbe Muster, nur dass es etwas derber rüber gebracht wird
und ein Hauch Stadionrock kommt hinzu. Ebenso purer Sex erwartet uns bei der absolut fett
rockenden Nummer „Hurt´n Bleed“. Hier gibt es wirklich puren Sex vor einem ordentlichen
Horror-Hintergrund. Der macht es aber umso heißer. Favorit Nummero 2, interpretiert mit
Goth-Dark-Country-Horror-Rock. Schwermütig, erotisch und extrem heiß kriecht Euch „Meet
Ze Monsta“ und die Stimme von TvdS in die Ohren und präsentiert sich als wahrer Appetizer
sowie als Favorit Nummero 3. Mit einem Knall und schweren Atemgeräuschen wird dieser
extrem heiße Song beendet. Danach fegt „Welcome To My World“ aus den Boxen. Düster,
rockig, schnell, elektronisch, metallisch, hymnisch, stadiontauglich, umwerfend und einfach
nur magisch! Ebenso verhält sich „Love Suxx“ und besonders hier hört man meiner Meinung
nach besonders gut raus, dass die Jungs bei Danse Macabre zuhause sind. Hört rein, es lohnt
sich. Besonders herausstechend finde ich persönlich ja „Bad Dog“. An Coolness und
Schnelligkeit ist das kaum noch zu übertreffen. Favorit Nummero 4 und die Pflicht zum
tanzen aufzuspringen! „White Man“ und das abschließende „Too Far“ punkten noch mal in
vollem Ausmaß. Während ersteres noch mal derbe die Bretter rockt und alles weg reißt,
kommt zweiteres ruhiger, eingängiger und hymnisch daher. Herrlicher Ausklang für eine
solche Platte.

Fazit: Hell-O-Matic sind einfach überzeugend und ein wahrer Leckerbissen auf dem
Newcomer-Markt. Sie wissen zu rocken, sie bringen Sex Appeal, es wird heiß, es wird
gruselig – einfach für jeden was dabei und die Mädels haben einen weiteren Grund zu
komatösen Ohnmachtsanfällen. Ich wurde überzeugt und habe Hunger auf mehr
bekommen. Ich hoffe auf weiteres Material der Jungs und gratuliere Danse Macabre zu solch
klasse Fang!