Fuldamage Festival Im KUZ Kreuz – OSTHESSEN-NEWS.DE

Premiere ein Riesenerfolg – Fulda hat nun ein eigenes kleines Wacken

HELL-O-MATIC zeigten, wie mächtig sie auch und gerade live sind. Sie legten eine spektakuläre Lightshow in Verbindung mit im wahrsten Sinne des Wortes unheimlich viel Nebel hin – eine höllenähnliche Atmosphäre. Die Laune im KUZ Kreuz war auf ihrem Höhepunkt bei dem Intro, welches in „Planet Claire“ überging. „Satanic Mechanic“ und „Meet Ze Monsta“ – und die Stimmung war höllisch heiß. Frontmann Thomas van de Scheck hatte das Publikum fest im Griff, ob bei „Maggots“ oder bei „Breakaway“. Die Jungs an den Instrumenten hielten locker mit. Fette Drumklänge durch den Schlagzeuger Hagen Fi77 und tiefe Töne von Marx 6 am Bass gaben den Songs, gerade der Live Premiere „Semen Demon“, den nötigen Drive. Unterstützt wurde das Ganze von The Lorz am Keyboard und natürlich dem „Guitar Hero“ Heikkinen. Mittelfingermitmachsongs wie „The Fuck Song“, „Love Suxx“ und das höllisch gute „Bad Dog“ ließen die Hände der Fans in die Höhe gehen. Bottelneckspiel bei Scary Metal? – warum nicht? – bei „Hurt´n Bleed“ mit Countryeinflüssen genau die richtige Spieltechnik …

Der Schlusssong, „Hedonistic Cheerleaders“, wurde passender Weise durch die Cheerleader der Killuminati Dance Academy untermalt. Solche Details sorgen für Glamour in der Show und bleiben bei den Fans gut in Erinnerung. Nach der Zugabe „Soily“ schlossen sich die Pforten der Hölle.

Bei diesem ersten Fuldamage Festival merkte man ganz deutlich, dass sich alle Akteure auf den Abend gefreut und ihn detailliert vorbereitet haben. Eine Show, die von dem Veranstalter unterstützt und umgesetzt wurde – Mehr Metal für Fulda, die Aussage des Veranstalters, ist hoffentlich angedacht. (Werner Knorn)